Spricht jeder, der mit englischen Karren zu tun hat. Meine Karre ist nun gute 17 Jahre alt und hat zwar schon etwas Pflege gespürt, auch oft an den richtigen Stellen, nur eine Sache wurde anscheinend mangelhaft bearbeitet.
Alte englische Karren sind nicht verzinkt, warum auch immer. So dass die Karossen praktisch zu rosten anfangen, wenn sie gleich nach Fertigung aus der Halle kommen. Inzwischen gibt es aber einige Mittel und Wege dem Rost entgegenzuwirken. Im speziellen Fall der Kotflügel sind das Innenkotflügel aus Alu. Diese weisen den Schmutz ab, der sich gerne in den recht offen gestalteten Kotflügeln sammelt und somit ist schon etwas geholfen.
Wenn man allerdings jahrelang ohne diese Dinger fährt, und jemand zuvor bei der Bearbeitung der Kotflügel dachte, dass Dichtmasse helfen würde… Das sieht dann so aus –>
Unter der Dichtmasse sammelte sichschon die Feuchtigkeit, davor sah alles einigermaßen in Ordnung aus und als ich mit dem Schraubenziehen nur leicht drückte, war ich schon im Innenraum des Autos, tolle Wurst.
Zur Orientierung, der Lüftungshutzen, der da raus guckt ist praktisch vor dem rechten Knie des Beifahrers. Auf der anderen Seite sah es nur wenig besser aus. Leichter Trost war, dass man das obere Blech nicht schweißen musste, da eh unnütz. Aber der Fummelkram rund um das Plastikding und dann auch noch auf Rost!
Ging aber irgendwie. Ein bisschen Zinkspray, Karosseriemasse und Lack, danach sah das wieder ordentlich aus. Naja, mehr oder weniger.
Als der Quastch fertig war, lagen gut drei Kilo Dreck auf dem Boden, der allein aus den Radkästen kam. Erstaunlich, was sich da alles sammeln kann.
Einen großen Dank an Kai, ohne ihn hätte ich wie der Typ vor den bömischen Dörfern ausgesehen und wahrscheinlich versucht das Elend zu verspachteln. So bin ich jetzt aber für einige Jahre erst mal raus aus dem Misere. Aber wenn ich auf den Gedanken kommen sollte, das Ding neu zu lacken, was ich echt in Betracht ziehe, dann müssen die Kotflügel ersetzt werden… #wtf

