12. Nov 2008
“Wir wollen an die guten Erfahrungen anknüpfen, uns niemandem verschreiben, um niemandem hörig zu sein, allen offen und, wenn es nottut, kritisch begegnen, um allen nützlich sein zu können. Keine Person und keine Partei wird uns jemals daran hindern, das zu sagen, was wir im Interesse der Öffentlichkeit ermittelt haben und für die Wahrheit halten. [...] Was wir schreiben und nicht schreiben, entscheiden wir selbst, vor unserem Gewissen und angesichts unserer Verantwortung der Öffentlichkeit gegenüber - und niemand sonst. Für persönliche Motive irgendwelcher Art hat die Nordsee-Zeitung keine Zeile übrig. Ihr gilt nur das öffentliche, also gemeinsame Interesse.”
(Nordsee-Zeitung vom 27.Okt. 1947)
Was davon übrig ist sieht man unter anderem hier und hier!
Bild: Heiko “Mück” Jacobs
3. Sep 2008
sieht man an der renovierten Deichhelden-Seite. Ich war noch nie ein Freund des Magazins, das so fernab von ihrer vermeintlichen Zielgruppe ist, dass es schmerzt.
Was man derzeit an der Reinkarnation des Deichhelden-Blogs sieht. Alles was Atze an den Start gebracht hat, ist passé. Wahrscheinlich weil Roswitha selbst gesagt hat, das Web 2.0 nichts für Bremerhaven ist, die IHK kann damit nicht um!
Ein Anfall von Tobsucht erschleicht einem immer wenn die selbstverliebten und talentfreien Deichhelden irgendwo auftauchen. Das Magazin wühlt Themen auf, die entweder lobbyistisch oder weltfremd daher kommen. Szene-News und Gespür für interessante Themen sucht man besser woanders.
Ich kotze mich wieder aus, weil ich Depp mich erst kürzlich für einen Beitrag auf deichhelden.de sowas von gebückt habe, das meine Mandeln schmerzten. Die dankenden Beiträge dazu werde ich löschen, was will ich auf der Drecksseite, Citybeat bringt mir weitaus mehr und ich kann selbstverantwortlich meinen Kram veröffentlichen.
Wobei… Ich bin eh weg! Ha! Prinz Hamburg, ich komme…
12. Aug 2008
In mehreren Teilen werde ich mich letztmalig abreagieren, und um manches nicht in Vergessenheit geraten zu lassen:
In Hamburg hat der Fall einen ehemaligen Wissenschaftssenator der SPD aufgeschreckt. Leonhard Hajen, gebürtiger Bremerhavener, schrieb an die Verlagschefin: »Ich bin mir auf jeden Fall sicher, dass eine Stadt ärmer wird, wenn sie keine kritischen Journalisten aushält.«
Zum Thema Kolze auf zeit.de
http://www.zeit.de/2008/29/LS-Bremerhaven?page=all
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10. Jul 2008
Bild: Winfried Braun
Die Deichhelden schalten ihr ePaper ab, weil sie spontan der Meinung sind, dass das nicht mehr notwendig ist. Das totale Gegenteil stellt die taz da, die die neuesten Artikel per twitter postet und somit dem vermeintlichen Leser sowas von ins Gesicht springt.
Sich gegen neue Medien wehren ist Stillstand, Stillstand ist Rückschritt und auch wenn man das Monopol in einer Stadt hat, brauch man noch lange nicht meinen, mit einem contentschwachen Blog schon alles getan zu haben, um dem Leser genüge zu tun. Schwache Leistung, Sorry!
Kürzlich wurde auf SpOn, ich finde leider den Artikel nicht wieder, erst die absurde Haltung einiger Verlagshäuser gegenüber des Netzes dargestellt. Interessant ist, dass Blätter mit annähernder Monopolstellung sich anscheinend ähnlich verhalten. Was ich nicht kenn, fress ich nicht.
Schlimmer noch, solche Monopolstellungen werden durch konsequente Maßnahmen in sofern gestärkt, dass man anfängt Konkurrenten und Missetäter aus dem Weg zu räumen. So lange die Masse das frisst, wird sich auch leider nichts daran ändern. Die alte Leier…
Spontan würde ich zum Boykott ausrufen. Unspontan boykottiere ich alleine und fühle mich wenigstens, gerade nach dem auskotzen hier, wohl!
Viva la Revolution! :)
23. Jun 2008
Das Zeitungsmonopol in Bremerhaven macht die Schotten dicht, und verhindert freie Berichterstattung!
[via: NDR]
[related Post: Dorfkalberei...]
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