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Die putpat-App für dein Media-Center

Ob man es wirklich braucht, ist fraglich. Sicher ist, dass nur so Nerds wie ich eine vom Browser gelöste Anwendung hübsch finden und von denen noch nicht mal unbedingt alle.

Zur Erklärung: putpat.tv ist browserbasiertes Musikfernsehen auf Flashbasis und ist momentan wirklich der geile Scheiss. Bisher sind die Jungs und Mädels mit putpat aber in der Beta und so wartet man noch auf Apps für XBMC oder das Windows Media Center, wenn sie denn kommen, was ich nicht weiß oder vermuten kann.

Da ich gerade, in einem leichten Anflug von Wahn, mein altes Laptop zum Media Center gemuddelt habe (HDMI- und optisches Kabel bestellt, System aufgeräumt und das schlimmste, die Dateien sortiert und ID3-Tags geschrieben, Cover besorgt und alte CDs & DVDs gerippt), musste für mich auch eine schnell zu bedienende Lösung für putpat her. Da ich es nutzen will, es nicht im WMC konnte und ich dafür meinen Standardbrowser nicht öffnen möchte.

Die Lösung ist so banal wie einfach, oder anders herum. Ich habe mir, inspiriert durch Caschy, einen seiner portablen Firefox-Browser gezogen und die Ansicht auf das wirklich nötigste Ausgedünnt. So flogen das Google-Suchfenster und die Favoritenleiste raus. Die Tableiste wurde auch aus der Standardansicht entfernt.
Eigentlich sind die Schritte gar nicht nötig, da durch Full Fullscreen der Browser bei Start eh im Vollbildmodus gestartet wird. Als Startseite ist natürlich putpat.tv eingerichtet und meine Zugangsdaten sind als Cookie gespeichert, so dass ich dann gleich diese Ansicht erhalte.

putpattv

Um das ganze, für den Fall das man doch mal aus dem Vollbildmodus geht, noch etwas aufzuhübschen und an das Layout von putpat anzupassen, habe ich noch das Theme Ruler Dark installiert. Das putpat-Logo habe ich dann für die Verknüpfung in meinem Dock benutzt und alles war bzw. ist tutti!

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The unbelievable dead of the artist formally known as Simon Shore

Shorr must die

Schön war die Zeit. Als ich noch nicht meinen Zenit überschritten hatte, das Hobby noch wichtiger als der Job war, die Freizeit dafür drauf ging neue Platten, Clubs und Wochenenden zu checken. Als ich nach 4 Stunden Schlaf (von Freitag bis Montag) mit Augenrändern eines Augenränderbärs in die Firma kam und man mich fragte, ob ich krank wäre… Ach ja, so schön war die Zeit.

Nun geht man strikt auf die 30 zu, der Körper wird schlaff, die Kondition weicht dem Verlangen nach Ruhe. Das zweifache Jogg-Ritual in der Woche muss erst einmal wieder hart antrainiert werden, um dem dann gesunden Körper auch Taten folgen zu lassen.

Der schleichende Tot meiner DJ-Karriere fand praktisch mit dem ablegen des aus meiner Sicht schon immer zweifelhaften Namen Simon Shore statt. Das nachfolgende Ego in Form von Shorr war zwar weitaus besser, da flexibler und auch rampensäuiger, aber der Drops war halt gelutscht.

Die letzten Reanimationsversuche fanden von November 2007 bis September 2008 statt. In der Zeit habe ich einige nette Momente mit Michi, Patrick, Hannes, Markus, Mike und einigen anderen gehabt. Vielen Dank an euch für den Spaß, Alkohol und gute Laune! Die Kopfschmerzen am folgenden Tag haben sich immer gelohnt!

Daraus resultierend finden immer noch Events statt, die sich mit dem Label DNMK schmücken. Ob das nun Michis Mashup Menue im Rüssel, oder die Geschichte im Vespucci ist. Schon schön, dass wir zusammen was bewegt haben. Wenn wir auch die Clubmomente, in denen man vor Zerstörung und Bass nur so dahin schmelzte nicht mehr nachholen konnten.

Fazit: Shorr muss sterben! Die alte Sau geht mir seit ca. 2-3 Jahren auf den Sack und er muss dem freien Geist weichen. Ich habe kein Bock mehr diesem DJ-Klientel zu entsprechen, welches sich profilneurotisch viel zu ernst nimmt und keine Ahnung mehr von Style oder Technik hat. Daher wird ein netter Mord mit vorangegangenem Best of (Wanna Rock 4 Beer, muss auch endlich mal offiziell gebracht werden!) praktiziert.

Da der Glaube meines DJ Alter Egos allerdings Hindu ist, werde ich gleich wiedergeboren. Der Ladenhüter Livic bekommt seine Chance als Pseudo-Profilneurotiker. Definitiv nicht zu ernst genommen möchte ich, wie bereits auf kleinem Level passiert, einfach nur Mixe aufnehmen und die so verpacken als ob ich ein Rock’n'Roller der 70er Jahre wäre. Inklusive Porno, Promo und Proleten, oder so ähnlich. Heißt also, dass ich mich so übertrieben austobe, dass man Strunzdoof sein muss, um das gut zu finden, wie früher, nur anders!

http://www.myspace.com/livic

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