Projekt GEZ reduzieren!
Foto: dhammza
In Bezug zu: mal rumgesponnen… Wirklich zufrieden bin ich mit derzeitigen Lösungswegen nicht gerade. Abgesehen von T-Entertain, gibt es noch Alice TV. Beide haben aber die ÖRs inne und dementsprechend zahlt man den Obulus für die Kaffeekassen der Beamten.
Weitere Möglichkeiten wären Apple TV und Maxdome. Bei Apple TV scheint es nur Einzelabrufe zu geben und entsprechend teuer kann es werden, wenn man für eine Serie schon 1,99 lenzen soll. Der Film auf DVD aus der Theke um die Ecke schlägt mit genau so viel zu Buche. Zudem kostet die Hardware auch mal eben 400€ und hat nicht mal ein DVD-Laufwerk.
Teuer wird der Spaß eh! Wenn man einen akzeptablen Monitor als Glotzenersatz herhalten lassen will, muss man schon mal mit mindestens 500€ rechnen. Dazu kommt noch die Schnittstelle zum Netz, welche am besten durch einen Media PC erstellt wird. Weitere 3-400 Bugs. Wenn man denn das Ganze auf Linuxbasis laufen lässt, kommt man ansonsten im weiteren günstig davon, Für Kabel etc. geht halt noch was drauf.
Grob kann man also sagen, dass wenn man sich von 20 auf 5 € GEZ-Gebühren Beitrag zum televisionellen Wahnsinn herablassen möchte, man vorher erstmal 1000€ bewegt. Nach circa fünfeinhalb Jahren wäre die Investion amortisiert, wenn der parallel laufende, technische Vorsprung nicht wäre und man sich nicht nach zwei Jahren schon neue Hardware holt!
Keine Musterlösung! Außer für wahnsinnige Freaks mit dickem Portemonaie.
Komplett aufs Netz als Medium setzen, suckt auch eher. Die Qualität ist bei vielen Plattformen wie YouTube oder dailymotion noch nicht durch weg akzeptabel und die werbefinanzierten Serienangebote wie Lost oder SNL kann man in Deutschland nicht gucken, zumindest nicht ohne weiteres…
Heißt also weiterhin, erstmal abwarten und ins Kino gehen. Ist auch mal nötig raus zu gehen, und wenn es nur für den Weg zum Kino und zurück ist.



