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Alltag, Internetz · 4. August 2010

beebop bietet 12 monatiges Volontariat im Social Media Team

Ab sofort suchen wir für beebop media in Hamburg eine(n) Volontär(in) mit dem Schwerpunkt virales Marketing und Social Media für die Dauer von 12 Monaten. Arbeiten in einem jungen Team im Herzen der Schanze und viel lernen von alten Hasen.

Naja, so alt nun auch wieder nicht. Zum Job: Deine Aufgabe wird es sein, laufende Social Media Kampagnen mit zu betreuen, sowie eigene Aktionen im Team zu konzipieren und bis zur endgültigen Umsetzung zu betreuen. Du arbeitest in enger Abstimmung mit unseren Kunden und im Team mit erfahrenen Köpfen.

Anforderungen an Dich:

  • Du bewegst Dich im Social Web wie ein Fisch im Wasser
  • Du arbeitest teamorientiert, selbständig und zuverlässig
  • Idealerweise hast Du ein abgeschlossenes Studium (z.B. Marketing, Kommunikation) oder vergleichbare Ausbildung. Auch versierte Quereinsteiger sehen wir gerne

Wir bieten Dir:

  • Ab sofort ein Volontariat für 12 Monate
  • Eine monatliche Vergütung in Höhe von 1200.- Euro
  • Praxisnahes arbeiten und Erfahrung sammeln im erfahrenen Team mit flachen Hierarchien
  • Eine entspannte Arbeitsatmosphäre und ein schönes, offenes Büro im Herzen der Hamburger Schanze

beebop media ist eine junge Agentur mit Sitz im Schanzen-Viertel. Wir arbeiten für bekannte Marken in den Bereichen Ambient Media, Healthcare Marketing und Social Media. Du findest uns bei Facebook unter http://www.facebook.com/beebopmedia und bei Twitter unter http://twitter.com/beebopmedia.

Du meinst es könnte passen? Dann schick uns eine E-Mail mit Deinem Lebenslauf und allem Wissenswertem zu Dir an: job@beebop.de

Alltag · 3. August 2010

Neue Unterkunft, in zweierlei Hinsicht!

Letztes Wochenende war der Umzug von der Schanze nach Hohenfelde. Beim Umzug gab es professionelle Hilfe und so waren viele Personen beim Umzug beteiligt. Die laute Altbaubuzze wurde gegen das luxuriöse Neubauquartier getauscht. Die Nachbarn saufen nicht schon um vier und generell ist es Abends und Nachts einfach ruhiger.

Ruhiger geht es beruflich nun aber nicht zu. Nach einem Monat Urlaub bin ich von Scholz & Friends zur etwas kleineren Agentur beebop media gewechselt, um dort die Social Media Fahne mit Sven hoch zu halten!

Die noch etwas ruhigen Profile im Netz werden dann künftig mit unseren Arbeiten gefüllt:

www.beebop.de
www.facebook.com/beebopmedia
www.twitter.com/beebopmedia

Alltag · 25. Juli 2010

Sie hätte mit Würde gehen können

In der Euphorie der frühen 90iger war die Love Parade ein Phänomen, dass man entweder nicht verstanden hat, oder es exzessiv gelebt hat. Wahrscheinlich waren die damaligen Organisatoren auch überrascht, dass ein Spass-Event mit 150 Leuten zum bedeutendsten Techno-Spektakel der Welt wird. Aber das war damals, als die Love Parade noch in Berlin stattfand und Motte sich noch als Erfinder der Love Parade durchs TV bemühte.

Meine letzte Parade war 2006, aber eher aus “Lass noch mal schnell gucken, bevor es ganz vorbei ist” als aus richtiger Lust am Event, wie ich es die Jahre zuvor hatte. 2006 war die Parade schon in der Hand der Banane. Die Fitnesskette McFit in Form von Rainer Schaller nahm sich der Parade an, kaufte die Namensrechte wohl recht günstig und nutzte dies als Werbeplattform für den 24/7 Fitnessschuppen. Man könnte an diesem Punkt nun philosophieren, wie nötig es bzw. wie fähig zum Fitnesstrainig das Paraden-Klientel ist. Aber das lassen wir mal.

Der Sell-Out der Parade fand schon weit früher statt und fand mit der Banane seinen Zenit. Schon vorher war das Event mit circa einer Million Teilnehmer ein lukrativer Ort für Werber, Sponsoren, Eventmanager und Dosenbierverkäufer. Allerdings konnte man bis kurz nach dem Jahrtausendwechsel noch mit einem zugedrückten Auge darauf schauen und nahm sich mit dem offenen den Charme Berlins, des Tiergartens und dem phänomenalen Blick vom Ernst-Reuter-Platz Richtung Siegessäule an.
Diesen Blick wollte ich 2006 erhaschen, es funktionierte leider nicht. Ich sah Bauzäune und Love Guards. Love Guards waren die Hilfs-Sheriffs der LP-Organisation, die sich auf dem Gelände wohl um Recht und Ordnung kümmern wollten. In etwas studentische Aushilfs-Bullen.

Nun denn, bevor ich mich weiter in Erinnerungen zum Ablauf der Parade in eher suboptimalen Zeiten aufhalte, bleibt mir inzwischen nur der Ekel vor Organsisatoren, die Rückgradlos und gewinnorientiert solch einen katastrophalen Event wie die gestrige Love Parade veranstalten konnten. Der Veranstaltungsort glich einem Schweine-Zwinger. Immer schön rein mit den Werbebotschaften-Empfänger, lasst sie noch eine Dose Bier für 3 Euro kaufen, das hässliche Love Parade Shirt für 25 Euro nehmen die dann bestimmt auch gleich.

Das hat alles nichts mehr mit Musik zu tun!

Und seit gestern bleibt die Love Parade der Event, der mit 19 Toten und mehreren hundert Verletzten in Erinnerung bleiben wird. Sie hätte mit Würde in Berlin einfach ausgelassen werden sollen. Man hätte sagen können “Es war schön, nun bringt es echt nichts mehr”. Die stattgefundene Überreizung hinterlässt jetzt trauernde Angehörige und ein desolates Bild auf elektronische Musik. Wobei der Ballermann-Faktor bei der Love Parade ja nun auch schon einige Zeit präsent ist.

Ich bin auf die Pressekonferenz gespannt, die gleich um 12 u. a. auch auf N24 übertragen wird. Wie sich die Veranstalter und der Bürgermeister aus der Verantwortung reden wird und wie nun die Konsequenz sein wird. Keine Paraden mehr? – Ich erwarte großes Bullshit-Bingo und kotze im Strahl wenn ich Schallers Glatze sehen sollte…

Alltag · 23. Juli 2010

Warum mache ich das eigentlich immer wieder…

Ich bin in meinem Leben insgesamt 13 mal umgezogen und nun steht diese Woche der nächste an. Immerhin ist durch die Routine der Ablauf relativ entspannt…

Alltag · 18. Juli 2010

Das mit den Wohnungen in Hamburg

Ich glaube, ich bin da einfach nicht der richtige Ansprechpartner, wenn es um Wohnungssuche in Hamburg geht. Wenn ich da an meine Zeit in Bremerhaven denke, da gab es circa 5000 leer stehende Wohnungen und einen Wohnungsmarkt weites gehend ohne Makler. Außerdem waren die Preise so im Keller, dass man für wenig Geld gute Wohnungen bekam.

Kein Geheimnis ist es, dass man in Großstädten, gerade in dicht besiedelten wie Hamburg, da schon ein anderes Kaliber erfahren muss… Circa 4000 Wohnungen werden wohl in nächster Zeit gebraucht, gebaut werden überwiegend Büros, die dann, wie in der Hafencity gerne mal leer stehen. Der Wohnungsmarkt ist hart umkämpft und Besichtigungen finden selten mit nur einem Mitbewerber statt. Nein, es ist eher die Ausnahme, gerne trifft man sich mit 10 bis 30 weiteren Interessenten, um sich eine schrottige, aber bezahlbare Wohnung anzugucken.

Richtig gut ist es dann, wenn man wie ich vor zwei Jahren gar keine Checkung hat und einfach mal eineWohnung für 12 Euro pro Quadratmeter anmietet. Das ist in etwa der 2,5fache Preis im Vergleich zu Bremerhaven. Nur das die Gegend noch ghettohafter ist. Die ganzen Touris und Spacken, die gleich in die Schanze oder St. Pauli ziehen wollen, sind mir ja ein Rätsel, denn Leben kann man hier nur, wenn man strunzendoof oder sturzbesoffen ist. Am besten beides…

Egal, nächste Woche geht es ins genaue Gegenteil. Von der eher schlecht isolierten Wohnung (600 Euro Gas-Nachzahlung) in den frischen Neubau. Die Vorteile der neuen Wohnung lassen sich nicht an zwei Händen abzählen und was dann, nach zwei Jahren Schanze und einem eher fragwürdigen Einstieg in die Hamburger Wohnlandschaft bleibt, ist der Lerneffekt, immerhin!

Nun kann ich abgehoben auf die Neustädter glotzen, die sich den Arsch für Bruchbuden in der Schanze wund zahlen und dabei auch noch affektiert vor Geilheit strotzen. Den Tölpeln sollte man das Taschengeld kürzen…