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Aus der unverblümten Welt einer IMM-Rampensau…

Konsequentes Falsch schreiben

Ich habe mich kürzlich bei einer zweifelhaften Aktion dabei erwischt wie ich cool in schlechtem Englisch Sätze verfassen wollte, um einen Event zu promoten ääh zu bewerben.

Mir fiel dabei mal wieder das von vielen noch grottenschlechtere Englisch einiger “professioneller” Veranstalter auf.

Ich hatte schon mal versucht mit “African Parties Tribe” auf den Missstand der Nachtschicht-Deppen hinzuweisen, welche eine Eventreihe in Serie falsch schreiben. Mexican Lady’s Night!

Ich bitte um Korrigierung wenn ich mich irren sollte, aber wenn ich eine mexikanische Frauennacht ankündige, würde dies in Englisch doch Mexican Ladies Night heißen, weil auf y endende Wörter mit ie pluralisiert werden.

Gehen wir mal von absoluter Dummheit aus, dann wäre es richtig wenn es die Nacht der mexikanischen Frau ist, dann könnte es wohl im Ansatz richtig sein, bloß wer ist die mexikanische Frau? Kann man genau so wenig erkennen, wie die Tatsache das der Abend überhaupt was mit Mexico zu tun hat.

Weiter geht es: Vermischung von Deutsch und Englisch. Die Kategorie, welche gleich nach schlechtem Englisch kommt, und auch gerne mal von mir praktiziert wird (s.o.). Alles was auf Ibiza House (stylelosestes Musikgenre der Jahre 2007, 2008 und kommend) folgt und mit eindeutigen deutschen Allüren weitergeführt wird, ist schwer nachvollziehbar…

Anyway, mein Resümee war vorletzte Woche auf Deutsch umzuschwingen (wobei mein Englisch annähernd Cambridge-Niveau hat), Dadurch klingt es noch überheblicher wirkt aber auch ehrlicher, da man sich nicht zum kompletten Vollhorst macht

Der Traum vom Internet funktioniert nicht mehr

Die Zeit des kommunikativen Internets läuft ab!

Damals, in den 90igern, da dachte man noch, dass man durch die globale Vernetzung mehrere Vorzüge genießen kann. Soziale Kontakte sollten über den Tellerrand hinweg möglich sein und der Nachbar vor Ort wurde nicht nur zum Kontakt im Adressbuch von Outlook, Thunderbird oder im Instant Messenger des Vertrauens. Auch teilte er sich diesen Platz mit Zeitgenossen des täglichen Lebens von Jetzt und Heute.

Heute… ist dieser Traum vorbei. Menschen arrangieren sich in Social Networks und Schmücken sich mit Freunden und Gruppen ohne auch nur jemals über eine Tätigkeit in einer Gruppe oder den gewollten Kontakt mit einem Freund nachzudenken. Masse ist Klasse, und so wächst das digitale Ego zum Massenmonster par excellence an. Freunde sind die Strasssteine der jetzigen Zeit, Gruppen geben Gemütszustände in übertriebener Form wieder.

An und für sich alles nichts neues, dass die meisten Social Networks für den Arsch sind. Aber der Faden spinnt sich meiner Meinung noch weiter:

Durch die Verdrossenheit, welche in den MySpaces und StudiVZets dieser Welt entstand, ist nun auch der normale Kontakt im Adressbuch eines Mailclient plötzlich der Kontakt, den man nur noch in abgeschwächter Form, maximal zwei Zeilen, verarbeiten und beantworten kann. Twitter lässt grüßen.

Eine klassische Mail, um beispielsweise den 30. Geburtstag eines Freundes oder das Verschenken von 1000 € anzukündigen, wird praktisch nicht mehr wahr genommen, wenn man auch nur im Ansatz über zwei Zeilen denkt. Schon das Komma, das vom Hauptsatz zum Nebensatz einleitet scheint zu viel zu sein!

Lade ich jetzt all meine Kontakte zu twitter ein, oder werde ich mir angewöhnen schon in der Betreffzeile einer Mail alles gesagt zu haben. Oder scheiße ich auf diesen verkackten Haufen Ignoranten und werde als omnipotenter Miesepeter nur noch auf Newsletter antworten, welche dann mit generierten Mails antworten und mir zumindest das Gefühl einer Existenz geben?

Alles Quatsch! Wenn ich drüber nachdenke würde ich auch nur den Scheiß beantworten, der mich anspricht. Zwar finde ich es bedenklich, aber nicht alle Mails werden vom Empfänger als wohltuender, sozialer Kontakt gewertet. Ich greife dann wohl demnächst zum Telefon und werde meine tiefgreifende und oft sensible Stimme das raus reißen lassen!

Analogie

Der kam mir gestern beim Küche schrubben…

Wenn Style Rom wäre, denn dann ist Bremerhaven Gallien!

Mein Arschmagnet

Welcher nicht Ärsche anzieht, sondern in meinem Arsch sitzt.

Seit etwas über einem Monat pligere pendle ich nach Hamburg, und ein Phänomen, welches sich jetzt seit Wochen wacker hält, ist, dass sich prinzipiell in meinen Wagon Schulklassen niederlassen. Dank meines Arschmagneten für Schulklassen.

Es scheiterten auch schon Versuche, in denen ich sprunghaft durch die Wagons wechselte, oder mich auf Klo versteckte. Gerade wenn ich mich niederließ und zum Nickerchen ausholte, kamen die verstörten Gören mit Ihren unfähigen Schutzbefohlenen aus den Löchern der allgemeinbildenden Schulen gekrochen. Eine Klasse lauter als die andere.

Tendenzen lassen sich übrigens in den höheren Jahrgängen feststellen. Durch pubertäres Verhalten sind die Jahrgänge 6 bis 9 lauter als die kleineren. Was mitunter durch das hormongeschwängerte und profilneurotische Verhalten der minderbemittelten minderjährigen Jungs zu erklären ist.

Vielen Dank. für die Aufmerksamkeit…

Unmöglich!

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