Alltag, Musik · 10. Dezember 2008

The unbelievable dead of the artist formally known as Simon Shore

Shorr must die

Schön war die Zeit. Als ich noch nicht meinen Zenit überschritten hatte, das Hobby noch wichtiger als der Job war, die Freizeit dafür drauf ging neue Platten, Clubs und Wochenenden zu checken. Als ich nach 4 Stunden Schlaf (von Freitag bis Montag) mit Augenrändern eines Augenränderbärs in die Firma kam und man mich fragte, ob ich krank wäre… Ach ja, so schön war die Zeit.

Nun geht man strikt auf die 30 zu, der Körper wird schlaff, die Kondition weicht dem Verlangen nach Ruhe. Das zweifache Jogg-Ritual in der Woche muss erst einmal wieder hart antrainiert werden, um dem dann gesunden Körper auch Taten folgen zu lassen.

Der schleichende Tot meiner DJ-Karriere fand praktisch mit dem ablegen des aus meiner Sicht schon immer zweifelhaften Namen Simon Shore statt. Das nachfolgende Ego in Form von Shorr war zwar weitaus besser, da flexibler und auch rampensäuiger, aber der Drops war halt gelutscht.

Die letzten Reanimationsversuche fanden von November 2007 bis September 2008 statt. In der Zeit habe ich einige nette Momente mit Michi, Patrick, Hannes, Markus, Mike und einigen anderen gehabt. Vielen Dank an euch für den Spaß, Alkohol und gute Laune! Die Kopfschmerzen am folgenden Tag haben sich immer gelohnt!

Daraus resultierend finden immer noch Events statt, die sich mit dem Label DNMK schmücken. Ob das nun Michis Mashup Menue im Rüssel, oder die Geschichte im Vespucci ist. Schon schön, dass wir zusammen was bewegt haben. Wenn wir auch die Clubmomente, in denen man vor Zerstörung und Bass nur so dahin schmelzte nicht mehr nachholen konnten.

Fazit: Shorr muss sterben! Die alte Sau geht mir seit ca. 2-3 Jahren auf den Sack und er muss dem freien Geist weichen. Ich habe kein Bock mehr diesem DJ-Klientel zu entsprechen, welches sich profilneurotisch viel zu ernst nimmt und keine Ahnung mehr von Style oder Technik hat. Daher wird ein netter Mord mit vorangegangenem Best of (Wanna Rock 4 Beer, muss auch endlich mal offiziell gebracht werden!) praktiziert.

Da der Glaube meines DJ Alter Egos allerdings Hindu ist, werde ich gleich wiedergeboren. Der Ladenhüter Livic bekommt seine Chance als Pseudo-Profilneurotiker. Definitiv nicht zu ernst genommen möchte ich, wie bereits auf kleinem Level passiert, einfach nur Mixe aufnehmen und die so verpacken als ob ich ein Rock’n'Roller der 70er Jahre wäre. Inklusive Porno, Promo und Proleten, oder so ähnlich. Heißt also, dass ich mich so übertrieben austobe, dass man Strunzdoof sein muss, um das gut zu finden, wie früher, nur anders!

http://www.myspace.com/livic

Musik · 10. November 2008

Hamburger Klangwerktage

klang_logo_sw Yieha, endlich lohnt sich der ganze Wahnsinn. Wenn man das Native Instruments Repertoire leer kauft bekommt man auch mal eine Einladung zum Workshop…

Es lief nicht ganz so ab. Irgendwann bin ich wohl in einem Newsletter von NI gelandet, durch den ich vor kurzem auf die Veranstaltung hin gewiesen wurde.

Die Hamburger Klangwerktage finden vom 24. – 30.11. mit einem sehr umfangreichen Programm im Kampnagel statt.

Soviel zum Groben, das für mich interessante ist allerdings die Einladung zum Traktor Scratch (Pro?) Workshop, in dem DJ Freshfluke sich über die Finger schauen lässt.

DJ Freshfluke aus Berlin erklärt in diesem Workshop die grafische Oberfläche der Traktor Software, erläutert die Usability-Konzepte und die Möglichkeiten Musikstücke kreativ zu mischen. Weiterhin gibt es eine Einführung in die manuelle Kontrolle des Programms über Plattenspieler und DJ-CD-Player, den Gebrauch von 4 Decks, der Looping-Funktion und der Vorzüge tempo-synchronisierbarer Effekte in Traktor. DJ Freshfluke steht außerdem für Fragen zur Verfügung und hat auch den ein oder anderen Tipp parat.

Danke Native, bis dann! ;)

www.klangwerktage.de

Musik · 10. Oktober 2008

Musikalische Evolution oder auch Ich habe gerade Muse und schreibe über meine musikalische Entwicklung

Der geneigte Leser fragt sich jetzt “Was soll das ganze?”. Ganz einfach, ich sitze noch immer im Büro und muss Zeit bis ca. 22 Uhr überbrücken, außerdem ist die gleich genannte Entwicklung annähernd zum Schrein komisch.

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Musik · 18. August 2008

Erkenntnis

l_f5d59e5b535073200bb77155667c3083 Scooter sind über 10 Jahre mit immer neuen Stücken konsequent beschissen. Underworld hingegen können auf der Love Parade 2008 mit 10 Jahre alten Tracks immens begeistern.

Das ist der Unterschied zwischen stylelosen Scheiß und abgefahrenem Style!

Btw. wenn Carl Hyde (Foto) zwischen den Tracks “Love Parade” schreit, kommt tatsächlich wieder das Feeling auf, welches ich gegen Ende der Neunziger kennen und lieben gelernt habe.

Anspieltipp: Die Underworld DVD “Everything, Everthing” (Bitte nur mit Dolby Digital Anlage, alles andere ist gefrorener Kaffee).

Und um meine Begeisterung zu verstehen. Das Underworld-Set der Love Parade im Download, leider nur um die 30 Minuten!

http://www.newmixes.com/download/loveparade_2008-underworld_live-sat-07-19-2008-newmixes.mp3

http://www.underworldlive.com

P.S.: Für Kenner, ich habe gerade die allerallererste Underworld LP “Underneath the radar” erstanden!

Musik · 1. August 2008

Schönes Wochenende

Klasse Track, klasse Lyrics, klasse Style!