Internetz · 8. Februar 2010

My Playground – Parkour Doku

Wenn ich nicht inzwischen so unbeweglich wäre… Parkour ist der krasseste Sport, in dem ein Körper weitab von Konventionen zu Höchstleistung getrieben wird. Mich fasziniert der Gedanke durch elegante Bewegungen Anarchie ins urbane Umfeld zu bringen.

Internetz · 3. Februar 2010

Mashup

Mir kam gestern irgendwas, dass man typischer Weise hätte twittern müssen, mir fiel parallel dazu ein, dass ich nicht mehr twittere und mein Blog auch nicht mehr das ist was es sein sollte oder könnte, daher wäre ein Mashup aus muschisuppe.com und meinem persönlichen twitter das Maß der Dinge. Ich müsste dann nur noch einen coolen Namen in Anlehung an twitter haben, vielleicht auch mit Teilen meines Namens darin…

Otter?

Internetz · 31. Januar 2010

Die Social Media Blase

Ich glaube, dass worüber ich jetzt schreibe, wurde schon 500k mal geschrieben, oder zumindest 5000k mal gedacht, denn wirklich neu ist es nicht und für mich ist es wahrscheinlich eine Art innere Abrechnung.

Dieses Konstrukt rund um Web 2.0, Social Media, Realtime-Web oder Digital Relations (das neueste Buzzword in der Szene) ist absoluter Bullshit, denn dadurch das jeder nun Publizieren kann – in Blogs, twitter, Facebook, flickr, YouTube etc. – gibt es natürlich auch verschiedene Lager. Womöglich drei oder mehr, oder weniger. Jedes ist schon fast eins zu viel.

Der Checker ist in der Regel Early Bird und hat die Mechanismen, die nicht wirklich schwer sind, sehr schnell verinnerlicht und nutzt sie intensiv. Irgendwann baut er sich die sogenannte Online-Reputation auf und hat eine Reichweite, durch die er dann für eine bestimmte Außenwelt (die eigentlich keine ist) interessant scheint .

Ungefähr ab diesem Punkt nennt man ihn Multiplizierer oder Maven.

Der Interessierte ist praktisch der Normalo, der den Wahnsinn rund um twitter, dem ach so stylischen Kurznachrichtendienst mitbekommt, aber schon nach der Anmeldung bei Facebook keine Ahnung hat, wie er nun seine Freunde erreichen soll! Letzt endlich lädt dieses Exemplar dann nicht mal ein Profilbild hoch oder ruft an, wenn man ihm auf die Pinnwand geschrieben hat.

Der Noop guckt RTL2 und regt sich tierisch über diesen Internetkram auf. Auf studiVZ hat er alles was er braucht, vor allem Leute, die sein schlechtes Deutsch lesen können. Social Media funktioniert bei ihm, als Empfänger, in der Branche am besten, da so einer stumpf Fan von etwas wird, ohne es aktiv zu nutzen. Dadurch kommen schöne KPIs zustande, auf die sich die Checker dann einen runterholen und einen Aspekt haben, mit dem belegt wird: Social Media ist wichtig!

(…)

Ich diskreditiere gerade mein täglich Brot! Aber nicht weil ich meinen Job nicht mag, oder das falsch finde was ich tagtäglich mache. Mir geht dieses stümperhafte “Ich bin ein Experte” auf den Sack, denn selbst als ich noch nicht als “Profi” (hier bitte Ironie und/oder Sarkasmus hindenken) auf BarCamps und ähnlichem war, haben mir die Leute kaum was vermitteln können und der Grund ist mehr als einfach: Es ist nicht schwer!

Alles das was sich unter Social Media behauptet ist zu einem großen Teil eine Farce und zum schreien einfach. Wie sonst erklärt man sich die aus dem Boden sprießenden Typen, die nun meinen allen ihre Meinung aufzwängen zu müssen und dabei mindestens 5 mal in einem Satz twitter unterbringen.

In meiner recht langen Zeit in twitter waren es anfänglich Nerds, die einfach ihren Kram rausgebrüllt haben. Dabei kam oft was rum. Neue Trailer zu interessanten Filmen, kostenlose Software, Veranstaltungstipps, Gästeliste und einige andere Benefits. In den letzten Wochen, kurz vor meinem Selbstmord, las ich nur noch Buzzword-Bingo (ein aus Schlagwörtern angereichteres Allerlei an Phrasen, wofür manche wahrscheinlich Fachübersetzungen für Kanzleien studieren). WTF!

Im Resümee mache ich mir darüber Gedanken was ich als nächstes mache, denn ewig wird das nicht gut gehen. Irgendwann checkt auch der letzte Werbetreibende in Deutschland, dass die Deutschen zu doof für twitter & Co. sind und sich im kleinen, elitären Kreis selbst beweihräuchern, aber nichts vorwärts geht. Dann platzt das ganze Gebilde und übrig bleiben die studiVZ-Nutzer, die nichts vom ganzen Hype bemerkt haben! ;)

Internetz · 25. Januar 2010

Hey, Dieter Gorny

Bitte kümmere dich weiter intensiv darum, dass illegale Filesharer nach dem Three-Strikes-Modell den Internetanschluss gekappt bekommen, denn wenn das Prinzip durch ist, wirst du sehen, dass nicht die Millionen oder gar Milliarden Dateien deiner Industrie getauscht werden.

Das ihr nichts verdient, liegt daran, dass ihr euch selbst auffresst! Wenn ihr könntet, würdet ihr zwei Staffeln Popstars gleichzeitig laufen lassen, damit ihr den schnellen Fick, die gecastete Band, gleich doppelt ausnehmen könnt. Leider ist das Resultat von Popstars auch nichts anderes als das einer Nutte. Man geht hin, nutzt es und danach fragt man sich warum! – Wie heißt die gerade aus Popstars entlassene Band, die jetzt schon wieder keiner kennt…

Lustig ist ja bei all den Reißerein bezüglich des verbrecherischen Internets, das all die anderen, die das Medium nutzen, auch Alternativen finden und diese dann zu Hauf. Was allein im Webradio-Bereich mit so innovativenn Sendern wie byte.fm geht, ist im öffentlich-rechtlichen Bereich dank Formatradio unvorstellbar. So geht es auch der Musikindustrie: Seit Jahren am mosern und klagen, aber mal besser und vor allem individuellere Musik zu veröffentlichen. Nein, danke…

In mir kommt gerade der Gedanke, wie es ist, wenn “die Musikindustrie” im Arsch ist und Gorny beim Zwegert sitzt! #ftw :)

Btw. Buchtipp: Kill your friends von John Niven: A&R leidet unter Existenzangst und bringt Leute um, um Plattenverträge zu bewerkstelligen…

Alltag, Internetz · 24. Dezember 2009

Das war es also mit 2009

Zumindest annähernd. Eine Woche 2009 haben wir noch vor uns und dann geht es in 2k10 über. Was die dann gerade Zahl dann schafft, werden wir sehen. Ich blicke auf jedem Fall auf ein bewegtes Jahr zurück und freue mich, dass mich in der Zeit einige Menschen begleitet haben.

Viele Dank an Rebecca, meine DNMK-Buddies Michi und Patrick, an Sven, meine Ex-Kollegen von 1000MIKES, meine neuen Kollegen von der Scholz Onlinefamily, an Florian und Sebastian, Björn und Florian (Rossi). Ihr seid so etwa die Jungs und Mädels, die mich die letzten 12 Monate bei Laune gehalten habt. Abgesehen von den dutzenden Menschen aus dem digitalen Dunstkreis.

In diesem Sinne: Frohes Fest und da ich Weihnachten nicht wirklich mag dann eher einen Guten Rutsch in 2010, rockt es rein! ;)