Wohin ist noch nicht klar…
Habe mal die Bank gewechselt

Kam das nur mir komisch vor, dass die Deutsche Bank trotz Krise gut Gewinne gemacht hat?
Ich bin ja schon das zweite Mal bei der Deutschen Bank (gewesen), eher des Blaus als der Leistungen wegen. Ich hatte Banken sehr lange emotionslos betrachtet, da sie für mich meist kostenlos waren und ich selten sonderlich Patte zum Sparen hatte.
Nun wird man älter und versäuft nicht gleich am 30. die Hälfte des Gehalts und muss sich schmerzlich damit auseinandersetzen, dass die Bank auch etwas von dem hart verdienten haben möchte.
Zusätzlich merkte ich in der letzten Zeit, dass die Deutsche Bank voller arroganter Säcke ist. Meine Umstellung von Arbeiter auf Schüler (Fachabi), dann Student, dann Freiberufler und dann wieder Angestellter in etwas über drei, knapp vier, Jahren war denen zu viel und somit war ich denen als Kunde zu heikel. Das hieß im Umkehrschluss Guthabenkonto für mich und keine Toleranz von Seiten der Bank. Wenn da am 27. abgebucht wurde, und es war nichts auf dem Konto, dann wurde zurück gebucht. Ist auch egal, dass das Konto am 28. wieder voll ist…
Nun denn, ich machte mich dann ziemlich angepisst auf die Suche nach einer neuen Bank und siehe da, die Welt da draußen kann einigermaßen nett sein. So sieht es nun im Detail bei meinem Wechsel von der Deutschen Bank zur DAB bank aus.
| Deutsche Bank | DAB bank | |
|---|---|---|
| Kontoführung | 4,49 € monatlich | Nein |
| Guthabenzins | Nein | 2% |
| Tageszinskonto | Nein | 2,6% |
| Sparkonto | Ja, mit 0,25% | Warum? |
| mobileTAN | Ja, 9 Cent pro SMS | kostenlos |
| Kontoauszüge | Kann sein (nie benutzt) | Online (Papier kostet) |
| PapierTAN | Ja | Nein |
| Fillialen | Ja | Nein |
| Telefon 24/7 | Ja, Sonderufnummer € | Festnetznummer |
| Automaten | Cashgroup (7000 in D) | Cashgroup (7000 in D) |
| Dispo | 12,75%* | 6,95% |
Hier sind jetzt nur die für mich wichtigen Punkte aufgeführt. Interessant ist, dass ein Dispo bei der Deutschen Bank fast doppelt so hoch bezinst wird, wie bei der DAB. Wobei ich dazu sagen muss, dass die Zahl vom August 2009 ist. *Auf der Seite bzw. in deren Preisverzeichnis findet sich kein Vermerk zu den Kosten eines Dispos, im Gegensatz zur DAB, so dass ich im Netz suchen musste.
Fazit ist, dass ich mit meinen paar Kröten ein kleines Rad war, dass die Deutsche Bank immer fetter macht und ich für dampfende Scheiße Geld bezahlt habe! Es ist höchst asozial, was sich Banken derzeit am Markt leisten und dem Klein- und Mittelverdiener aus der Tasche ziehen.
Weiteres Fazit, ich bin ganz schön verkackt spießig geworden, dass ich mir um solche Sachen Gedanken mache.
Facebook ist böse!
Warum?
Prolog: Vor kurzem war Monitor bei uns im Büro und hat ein bisschen die Kamera in den Raum gehalten, während wir ein authentisches Meeting darstellten. Vorweg wurde Nico zu Facebook befragt. Der Beitrag sollte nun am 20. im TV kommen, gekommen ist allerdings eine Beitrag der die Risiken Facebooks zeigen möchte.
Unumstritten sind Daten und Datenübertragungen eine Sache über die man sich Gedanken machen muss und heutzutage weit mehr, als noch vor 10 Jahren. Lustig dabei ist allerdings, dass ein paar hundert Tausend, wenn nicht gar Millionen Menschen ihre Daten frei im Telefonbuch präsentieren, eine Payback-Karte haben und auch niemand etwas gegen die Datenweitergabe beim Einwohnermeldeamt hat. Die Schufa und andere Datensammelunternehmen, lasse ich mal aus, dass wäre sonst zu einfach.
Nun hat Monitor sich einige Minuten auf der Sau Facebook ausgeritten und ich weiß nach dem Beitrag noch immer nicht, was so riskant daran ist, dass Facebook vermeintlich Daten sammelt. Es wurde nur gezeigt, dass Daten übermittelt werden, wofür der Nutzer vorher sein Einverständnis geben muss, und das mit diesen Daten neue “Freunde” gesucht werden, in einigen Fällen sogar gefunden.
Widersprüchlich wird der Beitrag an dem Punkt, an dem ein Datenschützer meint, dass die Weitergabe der Daten eines Bekannten an Facebook (zum Beispiel, in dem man Facebook erlaubt das Adressbuch zu durchsuchen) nicht erlaubt sei, da man den Bekannten vorher um Erlaubnis bitten müsste. Etwas später wird eine Juristin gezeigt, die genau durch diese Mechanik von Facebook eingeladen wurde. Das der Laden, bei dem sich die Juristin in den Newsletter angemeldet hat, offensichtlich vermeintlich fahrlässig mit ihren Daten umgegangen ist, wird da natürlich nicht erwähnt.
Aus meiner Sicht ist jeder für seine Daten selbst verantwortlich. Keiner ist dazu gezwungen auf Facebook angemeldet zu sein und es entsteht eine furchtbare Neubewertung bei Neuen Medien. Wenn ich z.B. mit dem Auto 50 in der 30er Zone fahre, und ich angehalten werde, schützt mich meine Dummheit, dass ich das 30er-Schild vielleicht nicht gesehen habe, nicht vor der Strafe. Ebenso wird es sein, wenn ich mutwillig einen Datenträger entwende oder geklaute Daten verkaufe. Wenn ich aber einen Facebook-Account habe, liegt die Verantwortung meiner Daten auf ein mal nicht mehr bei mir??
Es wäre schön, wenn endlich eine Gleichbewertung zwischen etablierten und neuen Mechaniken auftreten würde. Die Diskrepanz zwischen einem Datensammler wie Payback, der immerhin Bewegungsmuster und Kaufverhalten interpretieren kann, und Facebook oder Google, zu denen man sich mehr als freiwillig als Nutzer bekennt, sind noch zu sehr von alten Denkmustern durchwandert. Der Sinneswandel wird wohl noch Jahre auch sich warten lassen, wohl frühestens mit der nächsten Legislaturperiode…
Den Monitor-Beitrag findet ihr hier. Ich schaue mir jetzt noch fix “Google & Co. – Internet außer Kontrolle?” (via Sven), um vollends cholerisch zu werden!
Alternative zum iPad? – Joojoo

Der Hype ist perfekt! Apple hat ein neues Produkt als vermeintliche Novität veröffentlicht und alle tun so, als ob es vor dem iPad keine Tablets gegeben hätte. Ich will hier auf gar keinen Fall eine Diskussion los treten, in der Statements für oder wider irgendwelche Tablets kommen. Ich bin nur ebenso empfänglich für Hypes!
Den Wunsch nach einer Surfschlampe für das Wohnzimmer hatte ich schon vor einigen Jahren. Seit einiger Zeit habe ich zudem eine PS3, mit der zwar surfen möglich ist, aber keinen Spaß macht. Das parallele Surfen zum TV schauen, wie von Google zur Zeit richtig erkannt, ist aber schon jetzt schon fast alltäglich und Note- oder Netbooks sucken da gewaltig. Dann lieber mit dem Handy.
Vor dem iPad gab es nun einige Diskussionen bezüglich des Crunchpads, welches nun Joojoo heißt, das nun auch nicht wirklich das erste Pad oder Tablet ist. Vorreiter war wohl vor langer Zeit HP und/oder Microsoft. Richtig gute Geräte macht aus meiner Sicht schon sehr lange Archos und das WePadTab hat zwar einen enormen Medienrummel, aber so wirklich traut man dem Braten nicht. Wie das HP Slate mit WebOS sein wird, wissen wir eventuell im Herbst…
Wie man zwischen den wenigen Zeilen eventuell lesen konnte, fällt meine Wahl wohl auf das Joojoo, aus zwei einfachen Gründen:
- Es ist ein anständiges Linux darauf installiert. Dem Braten traue ich halt eher, als eine Adaption von Android oder Mac OS.
- Das Preis-/Leistungsverhältnis scheint mir am anständigsten, denn das Joojoo hat einen 1,6 Ghz Atom Prozessor, der von einem ION-Chipsatz Unterstützung bei der Grafik bekommt. Ein 12,1 Zoll Display, WiFi (b/g/n), 4 GB SSD, eine Cam, einen USB-Port, Bewegungssensor und den üblichen Standard-Quatsch.
Für 374 Euro soll das Gerät zu einem nach Deutschland kommen. Wer jetzt nach UMTS fragt, wofür? Ganz ehrlich? Ich sehe keinen Sinn darin, solch ein teures (unnötiges) Spielzeug durch die Gegend zu tragen. Jeder Tech-Spacken (wie ich) hat ein Net- und ein Notebook, ein Smartphone und sitzt eh den ganzen Tag auf der Arbeit vor so einer Kiste. Für die zwei Minuten, mit der man unterwegs mal mit einem Pad wahrscheinlich Online geht… Muss man doch nicht gleich ein teures UMTS-Modul bezahlen! Oder?