Musik · 16. Juni 2010

Mal wieder Adem

“Du kannst den Jungen aus Bremerhaven holen, aber nicht Bremerhaven aus dem Jungen” sagte ich mal zu mir selbst. Nun ist Adem einer der Typen, den man in Bremerhaven kannte und der kürzlich nach Berlin ging. Darüber schrieb die TAZ und die Welt.

Martin Böttcher nahm sich in seiner Sendung Mixtape auf byte.fm dem an und ergründete neben Adems Musikgeschmack vor allem seinen Wegzug aus Bremerhaven.

Die Sendung lief vor einiger Zeit klassisch linear auf byte.fm, ist allerdings noch im Archiv verfügbar. Wer gerade mal 99 Cent per PayPal zur Verfügung hat, sollte sich bei Interesse kurz den Download ziehen.

Alltag · 16. Juni 2010

Der geschätzte, laute Kollege

Einer meiner geschätzten Kollegen ging sehr oft mit mir zu Oh it’s fresh (intern Ozzy Fresh). Auf dem Weg dorthin, und besonders im Laden, gab es oft laute Unterhaltungen. Über das Web, was man darf, was man nicht darf, etc pp.

Während des Zahlens wurde ich ein mal von ihm darüber aufgeklärt, dass ich kein KitKat von Nestle kaufen darf (im Nebensatz wurde ich dann erneut über Jack Wolskin, BP bzw. Aral und einige andere aufgeklärt. Auch, dass ich Müller Milch kaufen darf! Der Alois hat wohl doch nichts mit der komischen Partei am Hut).

Nun wurde ich am darauf folgenden Tag von ihm darüber in Kenntnis gesetzt, dass mir gestern schon gesagt, dass ich Nestle bzw. Kit Kat nicht kaufen darf. Fast wie im Chor klangen die Mädels hinter der Theke mit ein und meinten dann Unisono “Hallo? Das darfst du nicht!”.

Inzwischen ist der Kollege nicht mehr mein Kollege, aber sein Erbe lebt weiter. Gerade kaufte ich meinen Reissalat plus KitKat Hazelnut und erntete ein abfälliges “Ts ts ts ts”.

Danke Martin! ;)

Karrencontent · 16. Juni 2010

Total planlos…

Da fahre ich gestern mehr als planlos durch Hamburg (ich kenne mich bis auf mein Viertel wirklich kaum mit der Stadt aus) und potenziere diese Planlosigkeit durch eine schwere Musikfindungsstörung.

Ich bin kein großer Freund von Ortskontrollfahrten. Zu viele Ampeln und Leute. Eher gemäßigt durch Gewerbe- oder Hafengebiete fahren und dabei Musik an und Fenster bzw. Dach auf.

Nun bin ich gestern erst in irgendein schlimmes Viertel ala Grünhöfe gefahren und nach langem hin und her, sprichwörtlich, bin ich in der Hafencity gelandet und an vielen Baustellen entlang dann in einer entsprechenden, ruhigen Gegend im Hafen gelandet.

Der monumentale Moment kam, als ich über die Elbe-Brücke fuhr und im gleichen Moment im 72-Mashup-Set die Hook von Indiana Jones erklang. Ich bin so ein Eroberer! #ftw

Alltag · 14. Juni 2010

Da will man mal Hemd tragen

Von diesen Tagen gibt es bei mir zwei oder drei im Jahr, an welchen ich mit eines meiner Herren Hemden in Erscheinung treten möchte. Generell halte ich es mit Hemden wie mit Hosen, sie werden am Körper gebügelt! Entsprechend erschrocken war ich am vergangenen Freitag, als ich morgens auf der Suche nach dem Bügelbrett keins fand. Das ging beim Umzug vor zwei Jahren flöten… Nun habe ich behelfsmäßig angefangen mein weißes Hemd zu bügeln und prompt durch das schmutzige Bügeleisen irgendwas an Schmutz hinein gebügelt. Plan geplatzt!

Nach verzweifelten drei Minuten vor dem Kleiderschrank ging es mit dem nächsten Hemd weiter. Vorsichtshalber ein blau weiß kariertes… Nach gefühlten Stunden des Bügelns war dann alles tutti und als ich das Hemd anzog war es denn auch gleich wieder verknittert…

Bild via skintype

Alltag · 9. Juni 2010

Mal gepflegt einen Call-Center-Fuzzi anschreien

Call-Center sind der Inbegriff der Inkompetenz. Große Firmen haben die Angewohnheit, wenn sie größer. fetter und träger werden, ihr Call-Center an einen Dienstleister auszulagern. In so einem Fall wie E.On Hanse wird da anscheinend auch gleich eine Firma für gegründet, dessen Ziel es ist, nicht helfen zu können wenn man dort anruft.

Da diese schwachsinnigen Dienstleistungen praktisch nur zeitraubend sind, sollte man das Geld, dass man dort investiert für eine gepflegte Konversation nutzen. Allerdings nicht im Sinne von zielorientierter Problemlösung, die wird es auch nach X Gesprächen nicht geben, sondern einfach mal frei Schnauze dem Typen auf der anderen Seite die Meinung geigen. Da das eh meist unterbelichtete Schranken sind, dessen Intellekt von 12 bis Mittags reicht, kann man da auch nicht allzu viel verkehrt machen und schön den angesammelten Frust an einer wildfremden Person, die man höchst wahrscheinlich nie wieder hört, ablassen.

Aber Vorsicht, das empfiehlt sich nur bei Call-Centern wie E.On, mit denen man was zu tun haben muss, obwohl man kein Kunde ist. Ist man Kunde bei Firma X und pöbelt, gibt es beim nächsten Anruf im Call Center ein Popup, das dem Hoshi zeigt “Jetzt wird’s laut”.

Zur Not ruft man einfach bei der Deutschen Bahn an, irgend ein Zug wird schon Verspätung haben!

Bild via purplemattfish