Nach der phänomenalen Überschrift, mit der ich nur Aufmerksamkeit vom Magdeblog erhaschen möchte, gehe ich mal schnell ins Detail und erläutere zum einen die Geschichte mit den Feuerlöschern, die ich in den Kommentaren andeutete und reiße noch die Geschichte mit dem Bus von 1999 an. Da ich für die Bus-Geschichte noch was scannen muss, bleibt es beim Anriss auch bei diesen zwei Sätzen hier!
The unbelievable story with the Feuerlöscher
Es begab sich zu der Zeit, in der ich die 9. oder 10. Klasse (also circa 1994) der Hauptschule an der Mühle besuchte (Hauptschule schreibe ich nur so mutig, da ich mir ein Abi aus Russland kaufte…). Damals war es bei uns Rüpeln nicht gerade Sitte lange in einem Klassenraum zu bleiben, gerade wenn der Lehrer unfähig war und die einzig pädagogische Maßnahme des Lehrers sich in wiederholenden Rauswürfen abzeichnete.
Ich ging dem Typen, ich glaube es war der Muhle, also so richtig auf die Nerven und flog an einem recht sonnigen Tag aus dem Chemie- oder Physikraum. Pflichtbewusst wie ich war, bin ich nicht in die Raucherecke gegangen, sondern hielt mich unmittelbar vor dem Klassenraum auf.
Fast genau gegenüber der Tür hing an der Wand ein Feuerlöscher, der auf ein mal, fast magisch, mein Interesse weckte. Ich guckte mir den Sicherungsbügel an, der nicht da war, drückte ein bisschen an dem Hebel rum… Moment, warum ist da kein Sicherheitsbügel, denke ich ernsthaft in dem Moment, als das Ding durch meinen leichten (wahrscheinlich habe ich richtig gedrückt, um kurz zu sprühen, mein Schuldbewusstsein lässt mich aber etwas anderes denken) Druck plötzlich los ging.
Ich guckte mit Sicherheit mächtig doof aus der Wäsche. Gerade, da das Ding keine Anstalten machte wieder aufzuhören. Die einzige wirklich realistische Chance nicht mit dem Vorfall in Verbindung gebracht zu werden, war meiner Ansicht nach, nun doch endlich eine Rauchen zu gehen. Nach dem Stress auch dringend nötig.
Ich ging gerade die Tür raus, da kam einer der Ehemaligen mit seinem Hobel vorbei und ich sah mein Alibi! “Komm, lass eine Rauchen gehen…” Und schon war alles perfekt. Es dauerte bestimmt zwei, drei Zigaretten, bis man mich mit dem Typen in der Raucherecke fand und man mich entsetzt fragte, wo ich den sei? Ähm…
Nun gut, ich ging dann wieder in die Schule, alles guckten mich entsetzt an und dem Lehrer schien gleich seine Halsschlagader aus dem Hals zu springen. Meinen Verbleib klärte ich trocken mit “War eine Rauchen” auf, was nicht besonders gut, in Anbetracht der Umstände aber die bessere Antwort war.
Irgendwie bin ich dann doch noch schnell nach Hause gekommen und am nächsten Tag meinte der Direktor mich noch anhand meiner Schuhe überführen zu können, was ihm nicht gelang. Der abseitig gelegene Komplex, ein elendig großes U, bestehend aus Gängen, dessen Türen halt in die Unterrichtsräume führen, war von unten bis oben voll mit Löschschaum. Mehre Putzfrauen haben meinen Spaß über Stunden putzen müssen, was ich ehrlich bedauere, aber die dumme Fresse vom Lehrer und meinem Direktor, wie sie vor mir standen und wussten “Du warst es” aber wirklich nichts machen konnten, da ich einen Ehemaligen hatte, der bestätigte, dass ich mit ihm die ganze Zeit eine Rauchen war… Heute würde man awesome sagen!
So, nächstes Mal erzähle und zeige ich, wie ich mit voller Wucht frontal gegen einen Linienbus geknallt bin und der Bus danach schlimmer aussah als ich, kein Scheiß!
Ach, Basti, wenn Du jetzt noch was über deine Hand schreiben würdest…
BeastyBasti – Wir Kinder vom Web 2.0 » Blog Archive » The peinliche story with the hand:
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BeastyBasti – Wir Kinder vom Web 2.0 » Blog Archive » Ein kleiner Schwank aus meiner Jugend: Teil 1
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25. Juni 2010 um 10:52