Alltag · 9. Juni 2010

Mal gepflegt einen Call-Center-Fuzzi anschreien

Call-Center sind der Inbegriff der Inkompetenz. Große Firmen haben die Angewohnheit, wenn sie größer. fetter und träger werden, ihr Call-Center an einen Dienstleister auszulagern. In so einem Fall wie E.On Hanse wird da anscheinend auch gleich eine Firma für gegründet, dessen Ziel es ist, nicht helfen zu können wenn man dort anruft.

Da diese schwachsinnigen Dienstleistungen praktisch nur zeitraubend sind, sollte man das Geld, dass man dort investiert für eine gepflegte Konversation nutzen. Allerdings nicht im Sinne von zielorientierter Problemlösung, die wird es auch nach X Gesprächen nicht geben, sondern einfach mal frei Schnauze dem Typen auf der anderen Seite die Meinung geigen. Da das eh meist unterbelichtete Schranken sind, dessen Intellekt von 12 bis Mittags reicht, kann man da auch nicht allzu viel verkehrt machen und schön den angesammelten Frust an einer wildfremden Person, die man höchst wahrscheinlich nie wieder hört, ablassen.

Aber Vorsicht, das empfiehlt sich nur bei Call-Centern wie E.On, mit denen man was zu tun haben muss, obwohl man kein Kunde ist. Ist man Kunde bei Firma X und pöbelt, gibt es beim nächsten Anruf im Call Center ein Popup, das dem Hoshi zeigt “Jetzt wird’s laut”.

Zur Not ruft man einfach bei der Deutschen Bahn an, irgend ein Zug wird schon Verspätung haben!

Bild via purplemattfish


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